• Lebensmittelhilfe

    Lebensmittelhilfe

  • Brennholzhilfe

    Brennholzhilfe

  • 1
  • 2

Zusammenfassung des Berichts von Paul Militaru von Waltraud Jäger

Am 19. Und 21. Juni fand in Rumänien die landesweite Aufnahmsprüfung für das Gymnasium statt. Die Schüler und Schülerinnen der Trainingsschule in Brasov hatten sich unter der Leitung von Paul Militaru ein Jahr lang intensiv darauf vorbereitet. Die Anforderungen sind in diesem Jahr wieder gestiegen und auch bei den sehr Begabten musste so manche Wissenslücke geschlossen werden. Familien, die es sich leisten können, geben eine Menge Geld für die nötigen Vorbereitungskurse aus, während das Trainingsschul-Projekt diejenigen unterstützt, die diese Mittel nicht zur Verfügung haben.

Mit großer Spannung wurde die Bekanntgabe der Ergebnisse erwartet – und wie jedes Jahr hatten alle Schüler und Schülerinnen der Trainingsschule erfolgreich bestanden. Die niedrigste Note war 8,40 von 10, gefolgt von zahlreichen 9 und 9,5, und ein Bub namens Mattias schaffte tatsächlich eine 10 in Mathematik! Sehr selten wird diese erreicht und in Pauls Trainingsschule war es das erste Mal, seitdem er das Projekt vor 19 Jahren gegründet hat. Es ist wie ein Traum, der wahr geworden ist, und die Ehre dafür gebührt Gott! Auch die Eltern freuten sich sehr über die Erfolge ihrer Kinder, die nun sehr gute Schulen besuchen können und denen das Tor zu weiterer Bildung offensteht.

Es ist eine große Ermutigung für Paul, der nach wie vor mit großen gesundheitlichen Problemen kämpft. Zuletzt war es vor allem das Asthma, das die Tage mühselig machte. Er dankt Gott von ganzem Herzen für all Seinen Segen und zusammen mit Ligia wird er das Projekt weiterführen, solange es ihnen möglich ist.

Zum Abschluss des Schuljahres gab es wieder einen gemeinsamen Ausflug, ein besonderes Erlebnis für die Jugendlichen, die zusammen mit ihren Familien nicht auf Urlaub fahren können. Alle gemeinsam entschieden sich dafür, nach Bukarest zu fahren. Paul mietete einen Bus mit 23 Plätzen und buchte eine Führung durch den Parlamentspalast, ein Termin, der gar nicht so leicht zu bekommen ist. Einige andere Sehenswürdigkeiten wurden besichtigt und wie im Vorjahr wurde eine Bootsfahrt auf dem See im großen Herastrau-Park unternommen, alles bei Temperaturen von etwa 35 Grad. Der Besuch eines beliebten Fastfood-Restaurants durfte nicht fehlen.  

In den Ferien ermöglichte die Osteuropamission der Familie Militaru einen Urlaub mit Behandlung in einem Salzstollen und einem Aufenthalt am Schwarzen Meer. Auch die Kinder haben zum Teil Atemwegsprobleme, so wird diese Zeit ihre Gesundheit verbessern. 

Im September beginnt wieder ein neues Schuljahr. Neben der Arbeit sind auch die ständigen Probleme mit den Finanzen eine große Belastung für Paul und Ligia. Das Trainingsschul-Projekt hat ein sehr niedriges Budget und auch die Familie kommt mit sehr wenig Geld aus. Zusätzliche finanzielle Mittel würden einigen Druck von ihren Schultern nehmen.    Wenn Sie die wertvolle Arbeit für die bedürftigen begabten Jugendlichen oder Familie Militaru unterstützen möchten, vermerken Sie bitte „Trainingsschule“ bzw. „Familie Militaru“. Besonders zu Beginn des Schuljahres sind die Ausgaben hoch, da nicht nur die Kinder in der Trainingsschule, sondern weitere bedürftige Familien mit Schulmaterial versorgt werden sollen. Auch regelmäßige Unterstützung ist sehr willkommen